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Hardthöhenkurier 3/2017 Leseprobe

Editorial 3 Sehr geehrte Leserinnen und Leser, Die 31. AFCEA-Fachausstellung fand erstmalig im MARITIM Hotel Bonn statt. Mehr Ausstellungsfläche, mehr Ambiente und optimale Rahmenbedingungen unterscheiden vom bisherigen Austragungsort. Zum guten Gelingen haben vor allem auch die Organisatoren der Veranstaltung beigetragen, hierfür gilt ihnen unser Lob und Anerkennung. Der Hardthöhenkurier HHK 3/2017 berichtet darüber in dieser Ausgabe als Schwerpunktthema auf den Seiten 39 bis 68. Des Weiteren ist unser allseits sehr geschätztes und informatives Sonderheft zur AFCEA-Fachausstellung auch in diesem Jahr wieder beigefügt. Mit großer Zufriedenheit konnten wir auch feststellen, dass unser AFCEA-Flyer wegen seiner Übersichtlichkeit von Besuchern und Ausstellern als eine wichtige Informations- quelle aufgenommen wurde. Der weltweite Schiffbau durchläuft derzeit eine tiefgreifende Krise. Hauptursache ist ein anhaltendes Überangebot an Schiffsraum weltweit, die großen internationalen Reeder verfügen über zu viele Schiffe. Der Schiffsneubau stagniert weltweit. Dagegen haben sich die deutschen Werften bisher gut behaupten können. Ein Grund hierfür liegt in der starken Marktposition der deutschen Werften in lukrativen Nischenmärkten, wie Kreuzfahrtschiffe, Luxusjachten, Fähren und andere Spezialschiffe. Als besonders wichtig erscheint auch die Tatsache, dass die derzeitige Auftragslage bei sogenannten Marineschiffen sich positiv entwickelt hat. Wir berichten und informieren mit dem Thema: „Wir können Schiffbau – nationale Kompetenz der Werftindustrie“ ab der Seite 103 ff. Des Weiteren erläutert in einem Interview der Inspekteur Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, wie die Marine die hohen Anforderungen erfüllen kann, die sich aus den ver- änderten politischen Rahmenbedingungen ergeben, wobei es weiterhin an Ausrüstung, Material und vor allem Personal mangelt. Am 24. September ist die Wahl zum Deutschen Bundestag. Die politischen Parteien bewerben sich für ein Mandat zum 19. Deutschen Bundestag. Der Hardthöhenkurier hat daher Parteien, die sich um Sitz und Stimme bewerben, um eine Stellungnahme gebeten, die die jeweiligen Standpunkte zur Sicherheitspolitik, Landesverteidigung und zu Auslandseinsätzen darstellt. Die Aussagen der verteidigungspolitischen Sprecher/-innen der CDU/CSU, SPD, FDP sowie von Bündnis 90/die Grünen und der Fraktion Die Linke finden Sie ab der Seite 11 ff. Die AfD war auch angefragt, aber nicht zu einer Stellungnahme bereit. Generell bleibt festzustellen, dass mit diesen Beiträgen die Parteien eine Art „Eigenwerbung“ betreiben und das ist gut so! Dazu gehört natürlich auch die Eigenwerbung der Bundestagsfraktion „Die Linke“. Ich persönlich habe deshalb keinen Einwand, weil ich hoffe und davon ausgehe, dass diese Partei den Einzug in den Bundestag mit diesen Inhalten ihres Wahlprogramms zur Sicherheitspolitik und Landesverteidigung nicht erreichen wird. Als ehemaliger Berufsoffizier kann ich nur für mich feststellen, dass diese „demokratische“ Partei jegliche Bodenhaftung und den Bezug zur realen Wirklichkeit verloren hat bzw. noch nie gehabt hat. Ich bin fest überzeugt, dass nicht nur der überwiegende Teil unserer Leserschaft, sondern auch der Bevölkerung gleicher Meinung sind. Die Redaktion des Hardthöhenkuriers weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesen Beiträgen um die persönliche Auffassung des jeweiligen Autors/Autorin bzw. der Partei handelt. Bitte beachten Sie auch ein Interview mit Generalleutnant Joachim Wundrak, Kommandeur Zentrum Luftoperationen (ZentrLuftOp). Auch dieser Beitrag steht im Kontext zu dem zuvor genannten Thema, denn das Zentrum gewährleistet als einen Kernauftrag die Sicherheit im deutschen Luftraum und damit auch die Sicherheit der Bundesrepublik und ihrer NATO -Partner. Die Soldatinnen und Soldaten schützen im Übrigen auch Meinungen, wie sie beispielsweise von den Linken vertreten werden. Ein Umstand, der zurzeit selbst in der NATO nicht überall gegeben ist, denken wir dabei doch an die Verfolgung und Inhaftierung von oppositionellen Politikern in der Türkei. Der Hardthöhenkurier bietet darüber hinaus viele weitere spannende Themen, deren Beachtung ich Ihnen gerne ans Herz lege. Die Welt ist unruhiger geworden, das Säbelrasseln einiger Staaten bzw. ihrer politischen „Lenker“ ist deutlicher zu vernehmen. Ich wünsche Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Spaß beim Lesen dieser Ausgabe. Unser Blick bleibt nach vorne gerichtet. Mit freundlichen Grüßen von der Hardthöhe Ihr Jürgen K.G. Rosenthal


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