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Hardthöhenkurier 3/2017 Leseprobe

Bundeswehr 34. Internationaler Mönchengladbacher Militärwettkampf Die Ministerin in ihrem Grußwort. „ … Denn auch in Mönchengladbach treffen sich Mannschaften aus vielen Ländern, um sich in Geschick und Ausdauer Zeichen für Weltoffenheit und Kameradschaft Dies meint auch US-General Curtis M. Scaparrotti, Oberbefehlshaber der NATO und schreibt an die Teilnehmer: „Ich ver- traue darauf, dass Sie in der Hitze des Wettbewerbs neue Freundschaften mit anderen NATO -Soldaten schmieden wer- den. Diese Kontakte sind für die Allianz entscheidend. Die Einheit ist unser Schwerpunkt, und der IMM verdeutlicht unsere Solidarität.“ Die Bedeutung der multinationalen Aus- bildung unterstreicht auch Brigadier Ian Bell, der Kommandeur der britischen Streitkräfte in Deutschland: „Der IMM er- möglicht es den Wettkämpfern, Wissen zu teilen, das Verständnis füreinander zu vertiefen und die Zusammenarbeit weiter zu verbessern.“ 34. IMM – Wer mitmachen will, sollte sich schnell anmelden Der älteste militärische Vielseitigkeitswettkampf in Europa gilt als Treffen der Nationen Helmut Michelis Das Landeskommando Nordrhein-Westfalen der Bundeswehr und die Kreisgruppe Niederrhein im Verband der Reservisten e.V. laden zum 34. Internationalen Mönchen- gladbacher Militärwettkampf am Samstag, 8. Juli 2017 in die Bundeswehr-Liegenschaft, Hardter Straße 9-11, 41179 Mönchengladbach (Rheindahlen) ein. Internationaler Mönchengladbacher Mili- tärwettkampf ist ein Militärwettkampf, der zu Lande (auf der Schießbahn), zu Wasser (im Schlauchboot) und in der Luft (am Rollenseil der Hindernisbahn) zugleich stattfindet. Der älteste militärische Vielseitigkeitswettkampf in Europa gilt als Treffen der Nationen: Teilnehmer aus 21 Staaten waren bisher dabei, darunter sogar Neu- seeland und die Mongolei. Insgesamt 120 Wettkämpfer aus sieben Nationen hatten vergangenen Jahr teilgenommen, dieses Jahr ist erstmals ein Reservisten-Team aus Norwegen dabei. 2016 stellte die Reservistenkameradschaft Marbach den Gesamtsieger. Auf den Plätzen zwei und drei folgten den Hessen zwei Teams aus Dänemark. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen, zugleich die Schirmherrin des IMM, hat wiederum den großen Zinnteller mit Bundesadler und gravierter Unterschrift gestiftet. Viele Wettkämpfer kommen als „Stammgäste“ seit Jahrzehnten nach Mönchengladbach. Weitere Mannschaften auch aus der aktiven Bundeswehr und der Reserve sowie von Polizei und Hilfs- und Rettungsorganisationen sind stets herzlich willkommen. sportlich zu messen. Sie setzen ein über die Grenzen hinweg. …“ Der IMM bietet Herausforderungen Gleiche Startchancen für alle Teilnehmer. Aufgaben, die ein dänischer Marinesol- dat erfüllen kann, können auch von einem italienischen Luftwaffen-Reservist oder einer britischen Fernmelderin geschafft werden. Neu ist in diesem Jahr ein Patrouillenparcours in einem Waldstück, bekannte Schwerpunktstationen sind unter anderem das Schlauchbootfahren, ein Pistolenschießen, das sicherheitspolitische Quiz und eine Rettungsaufgabe. Der harte Wettkampf ist im Übrigen keineswegs eine reine Männersache: Traditionell werden auch Soldatinnen, Reservistinnen und Polizistinnen aus Großbritannien, den USA und Deutschland erwartet. Wer mitmachen will, sollte sich schnell anmelden. Zuschauer sind traditionell willkommen. Der IMM wird vom Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz, der Mönchengladbacher Feuerwehr, den britischen Streitkräften und vielen ehrenamtlichen zivilen Helfern unterstützt. www.imm-bundeswehr.de Fotos © IMM-Team 28 HHK 3/2017


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