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Hardthöhenkurier 3/2017 Leseprobe

Serie: Wehrtechnische Dienststellen der Bundeswehr Wehrverwaltung Auch die Teststrecken in Trier und Föhren sollen erweitert werden. Die Haushaltsmittel für die Infrastruktur- maßnahmen der WTD 41 stehen grundsätzlich zur Verfügung. „Aber an fast jedem Ort haben wir andere Ansprechpartner“, beklagt Simon die unterschied- lichen Zuständigkeiten der Landesbaubehörden. Und bei einigen seien durch Personalabbau in den letzten Jahren „Flaschenhälse“ entstanden, die die orga- nisatorische Umsetzung verlangsamen. Da der Bund aber neben den eigentlichen Baukosten den Ländern auch Verwaltungskosten für seine Baumaß- nahmen bezahlt, scheint bei den Ländern langsam die Erkenntnis zu reifen, dass sich ein weiterer Personalabbau an dieser Stelle negativ auf die Wirtschaft auswirken wird. Durch diese Einsicht kann hoffentlich sichergestellt werden, dass die einzigartigen Fähigkeiten der WTD 41 weiter ausgebaut werden und sie nicht nur als Teil des BAAINBw sondern auch für die wehrtechnische wie die zivile fahrzeugbauende Industrie gleichermaßen auch in Zukunft attraktiv sein wird. der Lastenklasse MLC 80 zugeordnet werden. Allein schon aufgrund des Gewichtes ergaben sich viele Fragen: „Was machen die Bremsen? Wie sieht es aus mit der Beschleunigung? Halten die Federelemente dieser Masse stand?“ Zurzeit befindet sich ein LEOPAR D 2 A7 an der Dienststelle. In 2019 wird das erste Fahrzeug vom Typ A7V bei der WTD 41 eintreffen. Die Forderung MLC 80 gilt natürlich auch für die Panzerschnell- brücke LEGUAN. Diese soll im Laufe des Jahres 2017 mit der Erprobung beginnen. Eine ganze Reihe von neuen Infrastrukturmaßnahmen ist in der Planung. Mit dem Bau eines multiaxialen Schwingungsprüfstandes soll noch dieses Jahr begonnen werden. Hier wird ein bis zu sechsrädriges Fahrzeug auf Stempel gestellt und getestet werden können. Seit 2013 waren Mitarbeiter der WTD 41 in Afghanistan und haben dort die Fahrzeuge mit Schwingungsaufnehmern versehen. So haben sie Daten über die Belastungen gewonnen. Diese Profile sollen an dem Prüfstand angesteuert und in einer Halle nachvollzogen werden, ohne dass man dazu nach Afghanistan muss. Der Bau eines neuen klimatechnischen Zentrums, insbesondere für Untersuchungen an größerem Gerät, ist geplant. Hier sollen Einsatzfahrzeuge bei Extremtemperaturen von minus 50 Grad bis plus 70 Grad getestet werden können. Momentan geht man dazu noch zur Firma Rheinmetall nach Unterlüß. ACS 2017 A4.qxp_Layout 3 31.03.17 10:19 Seite 1 SICHERHEITSKONZEPTE FÜR AUSSERGEWÖHNLICHE ANWENDUNGEN Telefon: +49 8251 8926-0 Fax : +49 8251 8926-0 E-Mail: info@acs-armcar.com www.acs-armoured-cars.com Armoured Car Systems GmbH Industriestraße 13 86551 Aichach Bergepanzer 2 auf der Kletterstufe am Tag der Bundeswehr 2016 in Trier © WTD 41


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